Schwimmendes Landleben

... 05.30 Uhr – der Hahn kräht und weckt die „internationale Dorfgemeinschaft“. Frühstück im Cockpit, Arbeitsplanbesprechung, Einkaufen, Kochen, soziale Kontakte aufbauen, abendliche Treffen mit sehr unterschiedlichen Menschen – ein scheinbar normales Leben im „Marina Dorf“ beginnt... SOLUNA bekommt neue Nachbarn aus Norwegen, Österreich, Holland, Schweiz, Frankreich, Spanien, Deutschland und Italien. Kein Schiff gleicht dem anderen …

Aufbruch mit Abbruch…

Das abendliche Schauspiel im Cockpit bei Petroleumlampe und Rotwein endet – der Wetterbericht gibt grünes Licht für die große Überfahrt und so hieven wir an einem Montag gegen Mittag den Anker und verlassen unsere Ankunfts-, nun unsere Abschiedsbucht. Vier Stunden hohe Dünung mit zunehmender Windsee und steigende Windstärken, das Ganze auch noch direkt von der …

2688 Stunden…

... im Paradies gehen zu Ende – unsere Ankunftsbucht wird unsere Abschiedsbucht. Jeder Abschied fällt schwer und so sitzen wir gerade im Cockpit unter leuchtendem Sternenhimmel, bei einer Flasche Rotwein im Schein unserer Petroleumlampe und erinnern uns an die letzten Wochen, die wie immer von Abwechslungen, mittleren technischen „Katastrophen“ und Erfolgen, netten neuen Bekanntschaften und …